Unser Versprechen
Batteriespeicher für Stadtwerke, Netzbetreiber und Energieversorger
Netzengpässe und begrenzte Anschlusskapazitäten stellen die Energiebranche zunehmend vor technische, wirtschaftliche und regulatorische Herausforderungen. Batteriespeicher bieten eine flexible, wirtschaftliche und zukunftssichere Lösung, um bestehende Netzinfrastruktur effizienter zu nutzen und neue wirtschaftliche Potenziale zu erschließen.
Unsere Batteriespeicherlösungen kombinieren netzdienliche Fahrweise, kommerzielle Flexibilitätsvermarktung und flexible Netzanschlussmodelle nach § 17 Abs. 2b EnWG, ohne kostenintensiven Netzausbau.
Typische Auslastung eines Verteilnetzes (HS/MS)
Etablierter projektpartner
Referenzprojekte und Erfahrung
FBS-Systems ist Marktführer bei flexiblen Netzanschlüssen nach §17 Abs. 2b EnWG
Bereits 4 verschiedene FCA´s mit Netzbetreibern unterschiedlicher Netzsituationen (Last/Einspeisegeprägt) geschlossen.
37 MW Batteriespeicher netzneutral oder netzdienlich durch eine FCA-Lösung von FBS im Bau.
Standardisierte und erprobte Vertragswerke für Stadtwerke und Energieversorger.
Das Referenzprojekt Balzhausen war Teil der Einspeisesteckdose der LEW Verteilnetz (LVN), einem praxisnahen Modell zur flexiblen Integration von Einspeisern, wie auch das pv magazine berichtet:
Bildquelle: StMWi / F. Wachtveitl
Flexible Netzanschlussmodelle nach § 17 Abs. 2b EnWG
Ein zentraler Hebel für die Integration von Batteriespeichern ist der flexible Netzanschluss nach § 17 Abs. 2b EnWG. Diese Anschlussmodelle ermöglichen den Betrieb von Speichern auch bei begrenzter Netzkapazität, ohne kostenintensiven Netzausbau.
Statt dauerhafter Ausbaumaßnahmen kommen:
- temporäre Restriktionen
- intelligente Fahrweisen
- flexible Betriebsmodelle
zum Einsatz, angepasst an last- oder einspeisegeprägte Netzsituationen.
Für diese Situationen hat der Gesetzgeber im Frühjahr 2025 Abhilfe geschaffen. Mit dem § 17 Abs. 2b EnWG gibt er Projektierern und Stadtwerken ein Leistungsstarkes Werkzeug zur Hand.
Wie Batteriespeicher im Netzbetrieb und in der Energieversorgung wirken
Netzengpässe reduzieren ohne Netzausbau
Ein wesentlicher Vorteil von Batteriespeichern für Netzbetreiber und Stadtwerke ist die Möglichkeit, bestehende Netze effizienter zu nutzen. Durch gezielte Speicherung und zeitversetzte Einspeisung werden Überlastungen vermieden, bevor sie entstehen.
Batteriespeicher ermöglichen:
- netzdienliche Entlastung bei lokalen Engpässen
- Zwischenspeicherung von Solar‑ und Windspitzen
- Glättung von Lastspitzen aus Industrie und Gewerbe
- Reduktion von Redispatch‑Maßnahmen
- höhere Versorgungssicherheit bei geringeren Netzbetriebskosten
Co-Ownership
Stadtwerke & FBS-Systems als Partner
Optionale Netzdienliche Partition für lokale Engpässe (Bezug und Einspeisung) oder Zwischenspeichern eigener Solarerzeuger.
Netzneutrale und kommerziell vermarktete Partition mit attraktiven Renditen.
Wertschöpfung lokal halten. Selbstverständlich bietet FBS auch Partnerschaftsmodelle für Stadtwerke, Netzbetreiber oder Energieversorger an. Gerne nehmen wir aktiv die Führungsrolle als Mehrheitseigentümer ein um Prozesse schlank zu halten.
Beispiel an einem 7,5 MW-Speicher:
Auch an unterschiedlichen Kabelsystemen im Netzgebiet anschließbar.
So verbindet der Batteriespeicher Netzstabilisierung und attraktive Ertragsoptimierung in einem System.
Mögliche Eigentumsverhältnisse 7,5 MW-Speicher
Bei 4.5 MW netzneutral und 3 MW netzdienlich
Attraktive Renditen durch Partnerschaft
Der Energieversorger mietet eine optionale netzneutralen Partition als Mitgesellschafter der Batteriespeicher Zweckgesellschaft. Alternativ zum Decken von Bezugsspitzen der lokalen Industrie an.
Der Energieversorger partizipiert an attraktiven Renditen der Flexibilitätsvermarktung der netzneutralen Partition.
Illustrative Darstellung -
Auswirkung auf den Batteriespeicherbetrieb
Ausblick: Mit Batteriespeichern Verteilnetzentgelte senken und Netzlastspitzen glätten.
Neben der technischen Netzentlastung bieten Batteriespeicher erhebliche wirtschaftliche Vorteile für Energieversorger und Stadtwerke. Durch die Reduktion von Last‑ und Bezugsspitzen sinken die Netzentgelte gegenüber dem vorgelagerten Netzbetreiber spürbar und steigt die freie Netzanschlusskapazität vor Ort.
Verteilnetz-Peak-Shaving
BESS fängt Lastspitzen ab und sorgt für eine Reduzierung der Netzentgelte
Beispiel
- In einem Lastgang steigt die Leistung ab 18:00 Uhr für 45 Minuten von 39 MW auf 43 MW an, fällt dann auf 41 MW ab und sinkt nach weiteren 75 Minuten dann wieder unter 39 MW
- Der vorgelagerte Netzbetreiber berechnet den Leistungspreis mit 140€/kW pro Jahr auf Basis der höchsten Viertelstunde
Ohne Batteriespeicher
- Höchste Leistungsspitze = 43 MW Leistungskosten = 43.000 kW * 140 €/kW = 6,02 Mio. € p.a.
Mit Batteriespeicher (Peak Shaving)
- Ein BESS liefert den Strom zu Spitzenlastzeiten (3 MWh + 2,5 MWh = 5,5 MWh) und reduziert die Spitzenlast von 43 MW auf 39 MW
- Neue Leistungskosten = 39.000 kW * 140 €/kW = 5,46 Mio. € p.a.
Ersparnis der Netzentgelte
- 560.000 € pro Jahr
Batteriespeicher für Ihren Anwendungsfall – unverbindlich ins Gespräch kommen
Sie sind Stadtwerk, Energieversorger oder Netzbetreiber und suchen eine Netzinfrastruktur, die Sie entlastet? Batteriespeicher mit flexiblen Netzanschlussmodellen nach § 17 Abs. 2b EnWG bieten eine zukunftssichere Alternative zum klassischen Netzausbau.
Gerne analysieren wir gemeinsam Ihre Netz‑ und Versorgungssituation und zeigen auf, wie Batteriespeicher technisch und wirtschaftlich sinnvoll eingesetzt werden können.
Nutzen Sie die Chance für einen unverbindlichen Austausch mit unserem Expertenteam.
Wir freuen uns darauf Sie kennenzulernen
Warum machen BESS für Stadtwerke Sinn?
Stadtwerke vereinen Netzbetrieb, Energieversorgung und Erzeugung. Batteriespeicher wirken hier als zentrales Infrastruktur-Asset, das Netzstabilisierung und Wirtschaftlichkeit miteinander verbindet.
Damit werden Batteriespeicher für Stadtwerke zu einer Renditestarken Beteiligung und einem strategischen Instrument, um steigenden regulatorischen, technischen und wirtschaftlichen Anforderungen langfristig zu begegnen.
Wie können intelligente, flexible Lösungen lokale Netzengpässe durch wachsende Lastspitzen vermeiden?
Was sind die Vorteile von Batteriespeichern für Stadtwerke?
Batteriespeicher ermöglichen Stadtwerken, Netzengpässe zu reduzieren, Netzentgelte zu senken und Flexibilität wirtschaftlich zu vermarkten, indem sie Netzbetrieb und Energieversorgung in einem integrierten System verbinden.
Durch netzdienliche Fahrweisen werden lokale Engpässe entlastet, während netzneutrale Speicheranteile zur Ertragsoptimierung genutzt werden können. Besonders integrierte Stadtwerke profitieren von dieser Doppelfunktion.
Wie helfen Batteriespeicher zukünftig bei der Reduktion von Netzentgelten?
Batteriespeicher können Netzentgelte senken, indem sie Last‑ und Bezugsspitzen reduzieren und dadurch die maximale Leistungsinanspruchnahme gegenüber dem vorgelagerten Netzbetreiber verringern.
Insbesondere durch gezieltes Peak‑Shaving lassen sich Netzentgelte spürbar reduzieren, ohne die Versorgungssicherheit zu beeinträchtigen.
Aktuell gibt es dafür noch keinen konkreten regulatorischen Rahmen.
Was bedeutet ein flexibler Netzanschluss nach § 17 Abs. 2b EnWG?
Ein flexibler Netzanschluss nach § 17 Abs. 2b EnWG erlaubt den Anschluss von Batteriespeichern auch bei begrenzter Netzkapazität, indem Einspeise‑ oder Entnahmeleistungen temporär statisch oder dynamisch begrenzt werden.
Darüber hinaus kommen intelligente Fahrweisen und vertraglich geregelte Restriktionen zum Einsatz, die eine netzneutrale oder netzdienliche Betriebsweise ermöglichen. So lassen sich Batteriespeicher ohne kostenintensiven Netzausbau in bestehende Netze integrieren.
Können Batteriespeicher netzdienlich und wirtschaftlich gleichzeitig genutzt werden?
Batteriespeicher können gleichzeitig netzdienlich und wirtschaftlich genutzt werden, indem sie in netzdienliche und netzneutrale Speicherpartitionen aufgeteilt und intelligent gesteuert werden.
So lassen sich Netzanforderungen erfüllen und gleichzeitig Erlöse aus der Flexibilitätsvermarktung erzielen.